Disziplin im Unterricht
Lehrer wurden früher als absolute Autoritäten angesehen und galten als Respektspersonen, heut ist dies häufig nicht mehr der Fall. In vielen Klassenräumen spielen sich Situationen ab, die dem optimalen Lernen alles andere als förderlich sind. Einige führende Psychologen und Buchautoren führen dies auf die mangelnde Disziplin der Kinder zurück, kritisieren die 68er Generation und ihre Auswirkungen und wollen zurück zu strengeren Erziehungsmaßnahmen. Strenge Erziehungsmaßnahmen heißt hierbei nicht, dass diese sich Schläge und Demütigungen für die Kinder wünschen, sondern lediglich, dass durch entsprechendes Erziehungsverhalten Lehrkräfte wieder als Autoritäten und Vorbilder gesehen werden, denn dies würde zu einer ruhigeren und aufmerksameren Lernatmoshpäre führen und damit auch den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen deutlisch steigern.
Das soziale Umfeld entscheidet über den schulischen Erfolg
Man sollte meinen, dass in einem Land wie Deutschland die Chancen für alle Kinder und Jugendlichen bei der Wahl der weiterführenden Schule gleich sind, jedoch gibt es Studien, welche andere Thesen beweisen. Die Form der weiterführenden Schule wird in aller Regel in der Grundschule von der Klassenlehrerin der vierten Klasse empfohlen und damit ist häufig das schulische Schicksal festgelegt, denn die Klassenlehrerin wird durch ihren großen Erfahrungsschatz hier ganz klar als Richtungsweisend angesehen. Die Empfehlung und vor allem der Erfolg in der weiteren Schullaufbahn hängt jedoch gemäß dieser Studien von der sozialen Stellung der Eltern ab, denn nur wohlhabende Eltern können sich Nachhilfestunden leisten und auch die Eltern sind in aller Regel mit einem höheren Bildungsstand ausgestattet, als solche mit niedrigem sozialen Stand.
Schulwechsel nach der vierten Klasse
Nach der vierten Klasse steht der erste richtig große Umbruch im Leben eines Kindes bevor. Mit Ausnahme des Wechsels vom Kindergarten in die Grundschule finden nun wirkliche Wechsel auch im Freundeskreis der Kinder statt, denn die verschiedenen Schulformen trennen oftmals enge Freundschaften aus dem Grundschulalter und stecken die Kinder in neue soziale Umfelder hinein. So müssen gleich mehrere Herausforderungen gleichzeitig gemeistert werden, zum einen die Umstellung auf ein neues soziales Umfeld und auf der anderen Seite die Bewältigung des schwerer werdenden Lehrstoffes. Damit sich die Kinder in dieser schwierigen Lage wohl fühlen, ist es wichtig, dass die Eltern sich über diese Schwierige Entscheidung vor allem auch mit den Kindern außeinandersetzen und diese mit in die Entscheidung mit einzubeziehen.
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