Archiv für Mai 2008

Förderung des Kindes in sensiblen Phasen

Montag, 19. Mai 2008

Sensible Phasen sind nach Maria Montessori Zeiträume in der Entwicklung eines Kindes, in denen es für den Erwerb bestimmten Wissens oder für das Erlernen bestimmter Fähigkeiten besonders empfänglich ist.

Das Eintreten solcher Phasen ist aber bei jedem Kind individuell unterschiedlich. Das bedeutet also für den Erwachsenen, dass es besonders wichtig ist, dass sie diese erkennen und fördern. Nur wenn das geschieht, kann das Kind in optimaler Form neues Lernen.

In einer solchen sensiblen Phase ist das Kind besonders offen und interessiert. Es beschäftigt sich gern mit neuen Dingen und es fällt leicht neue Informationen aufzunehmen. Dies passiert zum Beispiel im Spiel ganz nebenbei.

Der Erwachsene kann das Kind nun vor allem fördern, in dem es eine passende Umgebung schafft und Materialien zur Verfügung stellt. Er steht dem Kind mit Hilfe zur Seite, wenn es sie benötigt.

Findet in den sensiblen Phasen keine Förderung des Kindes statt, kann es durchaus sein, dass eine Fertigkeit oder Fähigkeit beim Kind nur sehr wenig oder gar nicht ausgeprägt wird. Dies kann dann später nur auf sehr mühsame Art nachgeholt werden.

Wird ein Kind in einer sensiblen Phase nicht entsprechend gefördert, kann das später Auswirkungen auf die Intelligenz und auf die Persönlichkeitsentwicklung haben.

Konzept zum differenzierten Lesenlernen

Montag, 19. Mai 2008

Ein neues Konzept zum Lesenlernen und Lesenüben stellt das in Britischen und internationalen Schulen erprobte und bewährte Lesebaum-Buchprogramm dar. Nun sind die ersten Buchreihen mit Begleitmaterial auch in deutscher Sprache erschienen. Der Verlag bietet hiermit ein systematisch aufgebautes Lernprogramm nach Baukastenprinzip an. Bereits Lernanfänger lesen Bücher in denen ganze Geschichten erzählt werden. Auf den beiden ersten Leseebenen umfassen sie nur wenige Wörter oder kurze Sätze (vgl. Übersichtstabelle). Verständlich werden diese Geschichten durch die ansprechende und detailreiche Bebilderung. In den jeweils 6 bis 12 Büchern einer Leseebene werden immer wieder die gleichen Worte wiederholt. Das Kind erkennt sie also beim Lesen einer neuen Geschichte wieder. Da die Wörter jeweils einen anderen Kontext bekommen und die spannenden oder lustigen Geschichten Bezug auf den Alltag von Kindern nehmen, wird ihr Lesen nicht eintönig. Das Lesenlernen erfolgt hierbei also nach einem ganzheitlichen Prinzip und nicht durch das Aneinanderreihen einzelner Buchstaben.
In den folgenden Leseebenen nimmt der Wortschatz langsam zu und die Zeichnungen werden weniger wichtig für das Verständnis des Erzählten.
Ab der 5. Leseebene werden die Geschichten so erweitert, dass die Fantasie der kleinen Leser mehr angesprochen wird und sie so zum Schreiben eigener Texte motiviert werden.
Das Ziel der Lesebaum-Bücher ist die Leseförderung allgemein. Interessante Geschichten wecken die Neugier, Bücher für differenzierte Leseebenen geben Erfolgserlebnisse und der Umgang mit Büchern wird zur lieben Gewohnheit. So ist die Basis für eine lebenslange Motivation zum Lesen gegeben.
Neben den Büchern für die Kinder umfasst das Programm Arbeitshefte mit vertiefenden Übungen sowie Unterrichtstipps und Anregungen für die Lehrer.

Viele Kinder- / Elternseiten

Donnerstag, 15. Mai 2008

Eine neue Auflistung für Kinder- und Elternseiten zu erstellen, wäre recht sinnlos, denn es gibt bereits sehr vollständige und gut sortierte Listen.

So gibt es beispielsweise Hibbel, einen Webkatalog für Kinder und Eltern.

Im Gegensatz zu vielen anderen Webkatalogen findet sich in Hibbel kein Spam. Somit ist er für alle, die qualitativ hochwertige Webseite zum Thema Kinder suchen genau das richtige.

Die Themen streuen sich von Basteln, Malen, Schule,  Spielzeug bis hin zu Büchern.